Statistik und Realität
Wieder einmal wurden Jubel-Arbeitsmarktzahlen verkündet. Und wieder einmal wird - sowohl von der Bundesagentur für Arbeit als auch von der Bundesarbeitsministerin von der Leyen unter den politischen Teppich gekehrt, dass die nachfolgen Gruppen wurden auch in der diesjährigen Statistik nicht erfasst werden:
- Krank geschriebene, Bezieher von Kranken- oder Verletztengeld
- Ein Euro Jobber
- Bürgerarbeiter
- Ü 58, wenn sie länger als ein Jahr kein Stellenangebot von der Arge bekommen haben
- „Opfer“ privater Arbeitsvermittler
- Mini-, Midi-, Teilzeitjobber, sofern sie mehr als 15 Std./Woche arbeiten
- Vollzeitbeschäftigte, die aufstocken müssen
- Alleinerziehende, wenn sie keinen Betreuungsplatz für die Kinder finden
- Menschen, die Angehörige pflegen
- „Opfer“ der Maßnahmenträger-Beschäftigungstherapien wie Weiterbildungen, Übungsfirmen, Bewerbungs-trainings, diverser Aufbewahranstalten wie Ü 50-Projekte, Toys Company etc.
- Die „stille Reserve“, die sich wegen zu hohen Einkommens der BG-Mitglieder, Vermögens, das erst verbraucht werden muss oder weggeekelt von SBs nicht mehr arbeitslos melden
- Diejenigen, die einen Antrag auf medizinische Reha oder Erwerbsunfähigkeitsrente gestellt haben
- Alle, die die 58iger Regelung unterschrieben haben
- Selbstständige Aufstocker
- Gesperrte/Vollsanktionierte Arbeitslose
- Schüler, Studenten und Schulabgänger, die eine Ausbildungsstelle suchen
- Arbeitserlaubnispflichtige Ausländer und deren Familienangehörigen sowie Asylbewerber ohne Leistungsbezug
- Erwerbslose in schulischer Umschulung
- Restliche Teilnehmer der früher möglichen 58er Regelung
- Praktikanten, Gratisarbeiter privater Firmen



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